Niederländische und deutsche Kinder arbeiten mit 3D-Druck zusammen

 

Einführung

Einer der Gründe für CIVON, 2019 das Leonardo-da-Vinci-Innovationsprojekt zu starten, ist die weit verbreitete Beobachtung, dass sich immer weniger Kinder im Achterhoek und im Kreis Borken für eine technische Ausbildung entscheiden. Wenn dies so weitergeht, wird dies in naher Zukunft Folgen für die Euregio-Wirtschaft und die Lebensqualität in diesem Grenzgebiet haben.

Hintergrund

Um an der Weltwirtschaft teilhaben zu können, muss die Fertigungsindustrie sexy und attraktiver werden. Die Innovationskraft der Wirtschaft muss gesteigert und ein Wandel hin zu nachhaltigem Wachstum und Innovation erfolgen. Vor allem neue Technologien müssen diese Erneuerung und Trendwende vorantreiben.

Beispielsweise sollen Jungen und Mädchen an der Schnittstelle von Technik und Technik neugierig gemacht und herausgefordert werden. Technik muss wieder attraktiv werden. Neugier und positive Erfahrungen sind die Basis für mehr Interesse und Talententwicklung.

Gemeinsam eine 3D-Skulptur bauen

Das 3D-Druckprojekt ist eine Aktivität, die die Neugier und Zugänglichkeit für neue Technologien fördern kann. So können beispielsweise Kinder/Eltern von Grundschulen, die mit dem 3D-Druck beginnen möchten, auf niedrigschwellige Weise am Leonardo-Projekt „Gemeinsam eine 3D-Skulptur bauen“ teilnehmen.

Ziel

Wir wollen erreichen, dass Kinder auf zugängliche Weise an die 3D-Druck-Technik herangeführt werden. Mit dem 3D-Drucker ist es möglich, das Wesen dieser Technik und ihre Funktionsweise beim Lernen zu entdecken.

Was werden wir tun?

Jeder Teilnehmer druckt ein Teilstück (Auswahl aus 6 Varianten), das schließlich zu einem gemeinsamen Kunstwerk, einer Skulptur, zusammengebaut wird. Der Druck kann in der Schule, zu Hause und bei der Jungen Uni erfolgen, die Druckdatei (Tool) wird von CIVON in den Niederlanden und von Jungen Uni/ Westfälische Hochschule Bocholt, Deutschland bereitgestellt.

Durch Anklicken der untenstehenden Bilder kann die entsprechende Druckdatei (.stl) heruntergeladen werden.

Passt auf! Die Krempe/BRIM (Basis unter dem zu druckenden Teil) sollte auf 25 mm eingestellt werden, um sicherzustellen, dass das Teil beim Drucken nicht umkippt!

Das Kunstwerk wird WEISS sein, also nur WEISSES Material (Filament) verwenden!

Kein 3D-Drucker, was nun?

Kinder, die keinen 3D-Drucker haben, können sich an das CIVON in Ulft in den Niederlanden wenden (Hutteweg 32, 7071 BV Ulft, im DRU-Industriepark, Kontaktperson Maarten ten Have, Tel: 0031 (0)6 36532706) und in Deutschland an die Junge Uni Bocholt, Ansprechpartner Jennifer Engels:

Junge Uni
Stenerner Weg 14a
46397 Bocholt
Telefon: 02871-25 22 44 & 02871-953 698
E-Mail: Jennifer.Engels@bocholt.de

Entwurf

Das Design stammt von Michiel van der Kley. Michiel ist unter anderem bekannt für Project Egg und die längste 3D-gedruckte Fahrradbrücke der Welt. Diese Fahrradbrücke befindet sich in Nijmegen.

Endresultat

Das tatsächliche Kunstwerk hängt von der Gesamtzahl der gedruckten Teile und den Mengen der einzelnen Teiletypen ab. Ein mögliches Gesamtkunstwerk sehen Sie hier:

Hier einige Tipps von Michiel van der Kley zum Drucken der Objekte:

Hier sehen Sie 6 Objekte, die speziell für das Drucken mit dem 3D-Drucker entwickelt wurden und ohne Hilfe gedruckt werden können. Gemeinsam mit anderen können Sie eines oder mehrere dieser Objekte in 3D drucken und später zu einem großen Kunstwerk zusammenfügen.

Die Objekte sind so gestaltet, dass Sie sie ohne Unterstützung drucken können.

Sie müssen darauf achten, dass das Objekt unten stabil steht und stehen bleibt.

Deshalb ist es sinnvoll, in der Slice-Software anzugeben, dass Sie eine Brim/Krempe verwenden möchten. Dann legt der Drucker eine Art Ring um den Boden, damit das Objekt besser auf dem Druckbett haftet.

Wenn der Druck fertig ist, können Sie die Brim/Krempe normalerweise sehr einfach entfernen.

Sie können auch ein Raft in 3D drucken. Dann müssen Sie in der Slice-Software angeben, dass Sie ein Raft drucken möchten. Der 3D-Drucker druckt zunächst ein paar Schichten unter Ihr Objekt, damit alles noch besser stehen bleibt. Das Raft lässt sich auch nachträglich leicht entfernen.

Sie können die Teile auch kopfüber in 3D drucken. Wichtig ist dann nur, dass Sie an bestimmten Stellen Support ausdrucken. Support ist ein sehr dünnes Material, das mit gedruckt wird, um sicherzustellen, dass die Drähte Ihres 3D-Drucks nicht herunterfallen. In einigen Fällen ist Ihr Druck auf dem Druckbett besser gesichert, wenn Sie ihn umdrehen. Ich denke, das es eine Verschwendung des Trägermaterials ist, das man hinterher wegwirft. Deshalb drucke ich lieber alles wie auf den Bildern gezeigt in 3D.

Außerdem verwende ich einen Kleber, mit dem ich dafür sorge, dass die zu bedruckenden Dinge noch besser haften. Ich benutze einen Pritt-Marker. Sie können es jederzeit mit einem feuchten Tuch entfernen.

Viel Glück!

Michiel van der Kley

Kontakt

John Haverdil
Projektmanager Nederland

Projectbüro Leonardo da Vinci Innovation
E: j.haverdil@davinci-innovation.com
T: 0031 651550949
I: www.davinci-innovation.com

Moniek Vroom
Projektmanager Nederland

Projectbüro Leonardo da Vinci Innovation
E: m.vroom@davinci-innovation.com
T: 0031 644296732
I: www.davinci-innovation.com

Reinhardt te Uhle
Projektmanager Duitsland

Projectbüro Leonardo da Vinci Innovation
E: rteuhle@ewibo.de
T:
 0049 2871 21765-680
I: www.davinci-innovation.com

 

 

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